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MH 17

Es gibt immer wieder interessante Informationen und Kommentare zum Absturzes des Fluges MH 17 über der Ukraine. Die offiziellen Darstellungen sind so unglaubwürdig wie diejenigen zum 9. September 2011, wo wir nun endlich erfahren durften, dass noch ein dritter Wolkenkratzer in sich zusammenfiel, obwohl ihn gar kein Flugzeug traf.

Diese Seite ist der unvollständige Versuch, einige Informationen zu sammeln, z.T. nur als Link (wenngleich einige Zeitungen ihre Archive leider nur gegen Bares öffnen).


 

14.03.2015: Auf mmnews schreibt Peter Haisenko unter dem Titel „MH17: Abschuss durch ukrainische SU 25 bewiesen“ einen wehr ausführlichen Bericht. „Unsere“ „Leitmedien“ wiederholen hingegen gebetsmühlenartig, „es war eine russische Rakete“ (Focus, selbst telepolis favorisiert diese Darstellung).

13.03.2015 Kopp Info unter bezug auf RT:

„Hätte es sich um eine Buk-Rakete gehandelt, hätte man zu diesem Zeitpunkt – mitten am Tag – den Kondensstreifen 80 Kilometer weit gesehen. Den Kondensstreifen selbst hätten Tausende Menschen fotografiert, er wäre auf Instagram aufgetaucht, auf Twitter, auf Youtube wäre alles voll davon gewesen – aber nein, niemand hat ihn gesehen. Man kann nicht mitten am helllichten Tag in einem flachen Gebiet eine Rakete abfeuern, die einen Rauchschweif hinterlässt, und niemand sieht etwas«, so Duff. »Es gibt keine zuverlässigen Informationen, die dafür sprechen, dass irgendjemand eine Buk-Rakete abgefeuert hat.«

09.01.2015 auf correctiv
5 Dezember 2014: MH17- Der gestrichene Satz im Zwischenbericht

Am 10.10.2014 schreibt Rainer Rupp in der „jungen Welt“:

„… Vor einem Monat veröffentlichte die Regierung der Niederlande einen 34 Seiten umfassenden, vorläufigen Bericht zum Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 am 17. Juli über dem Osten der Ukraine. Grundlage waren die Black-Box-Daten, die Aufzeichnungen der Kommunikation mit der Luftverkehrskontrolle am Flughafen in Kiew und andere »authentische, überprüfte« Informationen. Die Worte »Sauerstoff«, »Maske« oder gar »Sauerstoffmaske« tauchten nicht auf…

Der niederländische Außenminister Frans Timmermans hatte in seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat vier Tage nach dem Absturz »den Russen« die Schuld für das Verbrechen in die Schuhe geschoben. Jetzt aber merkte er in einer Fernsehsendung an: „Sie müssen wissen, eine Leiche wurde mit einer Sauerstoffmaske vor dem Mund gefunden.«

„Damit war ein offensichtlich sorgsam gehütetes Geheimnis preisgegeben.

Denn wenn ein Passagier Zeit hatte, eine Sauerstoffmaske aufzusetzen, dann hatten auch die Piloten Gelegenheit, einen Notruf an die Flugüberwachung in Kiew abzusetzen. Aber die Tonbänder mit den Sprachprotokollen beschlagnahmte der von Faschisten geführte Geheimdienst der Junta in Kiew sofort nach dem Absturz und verweigert die Herausgabe…

…Timmermans Eingeständnis belegt letztlich, dass der holländische Untersuchungsbericht eine Farce ist. Offenbar wurde er unter dem Einfluss mächtiger westlicher Regierungen in wesentlichen Teilen manipuliert, um Moskau weiter schuldig aussehen zu lassen.“


Freeman schreibt am 9.9.2014:

„MH17 Zwischenbericht stützt NICHT Abschussthese. .Der vorläufige Bericht über den Absturz von Malaysia Airlines Flug MH17 liegt mir vor und ich habe die 34 Seiten genau gelesen… Die Medien erfinden einfach Zeugs und spinnen die Besserwisserei, die Vorverurteilung und die falschen Beschuldigungen weiter.
MH17 Zwischenbericht stützt eben NICHT die Abschussthese!“

Die vielen informativen Fakten, die Freeman zusammengetragen hat, sollte man aufmerksam zur Kenntnis nehmen!


8.9.2014: Eine Recherche vor Ort ist unnötig?

„Bis heute ist niemand vom Onderzoeksraad im Donbass gewesen, um die Absturzstelle in Augenschein zu nehmen. Das sei aber kein Problem, beruhigte Kommissionsmitglied Wim van der Weegen schon zwölf Tage nach der Katastrophe die Niederländer. »Wir haben inzwischen so viele Informationen, daß es nicht nötig ist, die gesamte Absturzstelle zu untersuchen«, zitierte ihn die Tageszeitung Het Parool. Vor Ort ginge es deshalb nur noch darum, die Erkenntnisse zu verifizieren, »die wir beispielsweise auf Satellitenbildern oder anderem Material gesehen haben«.


19.08.2014: Der ehemalige Lufthansa-Pilot Peter Haisenko überschreibt seinen Beitrag „MH17: Dramaturgie einer Katastrophe“ und fasst zusammen:

„MH17: Die Ermittler tun alles, um die Absturzursache zu vertuschen. Trümmer des Wracks werden weder eingesammelt noch untersucht.  Eine Rekapitulation der Ereignisse zeigt, dass sich Minuten nach dem ersten Treffer ein grauenvolles Drama abgespielt haben könnte – bis zum endgültigen Absturz der Maschine.“

Ein sehr lesenswerter Artikel!


Die Rote Fahne berichtet am 12.08.2014:

„Ein am Donnerstag in der New Straits Times – Malaysias führender englischsprachiger Tageszeitung – veröffentlichter Bericht [1] macht die durch die USA und Europa hofierte Kiewer Regierung der Ukraine für den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 über der Ostukraine im letzten Monat verantwortlich.

Unter Berücksichtigung der relativ stark unter staatlicher Kontrolle stehenden Presse in Malaysia macht es den Eindruck, als ob die Anschuldigung, dass Kiew hinter dem erfolgten Abschuss von MH17 steckt, die Handschrift der malaysischen Staatsregierung trägt.

Sowohl US-amerikanische als auch europäische Mainstream-Medien haben diesen bemerkenswerten Bericht  bislang unter den Teppich gekehrt“.

Hier den ganzen Artikel lesen.


12.08-2014 auf NachDenkSeiten: Rätselraten um Flug MH17 – langsame Aufklärung befeuert Spekulationen. Der um größtmögliche Sachlichkeit und Zurückhaltung bemühte, umfangreiche Artikel schließt mit den Sätzen:

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass die USA und die NATO-Staaten über Aufklärungsdaten (z.B. Satellitenbilder und/oder Fernaufklärungsergebnisse) verfügen, die schon seit Wochen ein wenig Licht ins Dunkel hätten bringen können. Warum werden diese Dokumente nicht veröffentlicht? Jede weitere Verzögerung gießt zusätzlich Öl ins Feuer und nutzt schlussendlich nur den Falken.“


 

 

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1 Kommentar

  1. sascha313 sagt:

    Eine interessante Zusammenfassung ist auch auf der Seite der „Neuen Rheinischen Zeitung“ zu lesen:

    „Es ist eine gesicherte Erfahrung, dass Flugzeuge, die sich in Höhen unter 20.000 Metern bewegen, sofort in Brand geraten, wenn sie von den Splittern einer Flugabwehrrakete getroffen werden. … Ausgelöst werden die Brände von der großen Reibungshitze, die die Splitter beim Durchschlagen des Flugkörpers erzeugen. Ein einziger der Splitter enthält die gleiche kinetische Energie wie ein 40 Tonnen schwerer Güterwagen, der mit 60 km/h auf einen Prellbock läuft.“ Auf den Videoaufnahmen vom Absturz der malaysischen Boeing „war aber zu erkennen, dass große Wrackteile der Boeing 777 vom Himmel fielen und erst nach dem Aufschlag auf dem Boden vereinzelte Brände ausbrachen, offensichtlich dort, wo heiße Flugzeugteile mit brennbaren Materialien in Berührung gekommen waren“.

    zitiert aus: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20648

    Außerdem hat die Sache noch einen politischen „Haken“: Man darf nicht vergessen, daß in der Ukraine mit finanzieller und militärischer Hilfe der USA und der NATO ein faschistisches Regime installiert wurde, daß seitdem mit allen Mitteln bestrebt ist, Rußland in einen Krieg zu verwickeln. Bekanntlich sind die Niederlande ein Mitgliedsstaat der NATO. Man kann also logischerweise von Seiten der NATO und ihren Kombattanten keine Aufklärung dieses Verbrechens erwarten. So sind deren „Expertisen“ zwar „für jeden Idioten einleuchtend“, dürften aber eher von der Wahrheit wegführen und die Spuren verwischen, statt aufzuhellen…

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