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Menetekel

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Es ist eine nahezu apokalyptische Vision, dieser nachstehend zitierte Text, der aus Novarossia zu uns kommt. Und doch passt er ins Bild. Er erklärt vieles – die hemmungslose Gleichschaltung unserer Medien, die in ihnen ununterbrochen ablaufende Russlandhetze, die hemmungslose Diffamierung aller, die sich für den Frieden auch nur aussprechen, geschweige denn engagierten. Das alles gab es schon einmal hier in Deutschland. Termingerecht gibt Poroschenko das Stichwort vom  „totalen Krieg“.

Lest selbst das Menetekl aus Novarossia!

PROJEKT UKRAINE IST FERTIG

von Rostislaw Ishtschenko

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Donezk, 18. November 2014   14:16 Uhr, Novorossia.-   Putin reiste zum G20-Gipfel und wartete dort nicht das Ende des Programms ab. Natürlich hat der russische Präsident das Recht, bei seiner Ankunft in Moskau auszuschlafen, um so mehr als er „am Montag arbeitet“.

Möglicherweise kann Putin nicht im Flugzeug schlafen, welches „8 Stunden lang, die wir nach Fernost fliegen und weitere 8 Stunden von dort nach Moskau“ unterwegs sein musste. Schwerlich vorstellbar, dass der Staatschef einer Supermacht nicht mit Schlafkabine an Bord ausgestattet ist, wo es diese Option bereits in den normalen durchschnittlichen Geschäftsflugmaschinen gibt. Für Leute, die ihre meiste Lebenszeit in Flügen und oft viele Stunden langen Flügen durch etliche Zeitzonen verbringen, ist dies kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Aber unmöglich lässt sich annehmen, dass der Aussenminister und der Protokollchef des Präsidenten den Präsident nicht vorab über das Programm informierten.

Demzufolge wusste Putin, wann der Gipfel endet. Das Programm wird in so einem Fall so gestaltet, dass es bis zum Ende bedient wird. Es ist unmöglich vorstellbar, dass die Veranstalter das Ereignis vorbereiteten, planten und abstimmten, und die Gäste reisen da ab und suchen sich aus, was ihnen davon zusagt. Vor allem weil die Mahlzeiten und die kulturellen Darbietungen auch für die Verhandlungen genutzt werden.

Daher bedeutet dies, dass der russische Präsident trotzig den Gipfel verliess, ohne sich darum zu scheren, mehr oder weniger höflich sein Handeln zu erklären. Man könnte letztlich sagen, dass der Präsident schlecht gelaunt war. Aber der Wunsch, sich nach 16 Stunden Flug auszuschlafen, ist eine Erklärung, die die Australier beleidigt, und wobei die Beleidigung trotzig erfolgt.

Was verursachte eine derartige Reaktion bei Wladimir? Auch wenn der australische Premierminister die ganze Woche lang nicht absichtsvoll geschmerzt hätte, um Putin strikt wegen der malaysischen „Boeing“zu befragen; wenn der Pressedienst des kanadischen Premierministers nicht der Presse seine „gewaltige“ Forderung nach Rückzug aus der Ukraine mitgeteilt hätte; wenn  in den russischen Medien nicht wundersamerweise ein Foto des Kampfflugzeuges beim Abschuss der „Boeing“ „gefunden“ worden wäre, und zwar genau zu Gipfelbeginn; dennoch wäre es klar gewesen, dass das Hauptthema der Gespräche, die der russische Präsident mit den westlichen Führungspersönlichkeiten hatte, die ukrainische Krise geworden war.

Für Russland derzeit diesbezüglich interessant ist nur die Position der Vereinigten Staaten. Denn der Rest des Westens atmet und bewegt sich nur im von Washington vorgegebenen Modus. Nach der explosiven Zunahme an sozialer Energie in einer sich rasch destabilisierenden EU Einschätzungen zu treffen, ist eine lange Sache, aber so weit ist es. Seit die USA der Ukraine nicht Geld und Waffen geben, – nicht mal den Versuch möglich machen, die Lage im Land zu stabilisieren, – dabei die Macht konzentrieren in den Händen eines (anfänglich erlaubten sie Jazeniuk nicht als gewählten Präsident, dann erlaubten sie Poroschenko nicht, eine Parlamentsmehrheit zu bekommen und seinen Premierminister zu ernennen), und dies seit etlichen Monaten, dann wird klar, dass Kiew abgeschrieben worden ist. Das heisst, mit Washington macht es Sinn, die Lage „nach der Ukraine“ zu diskutieren, wie auch das Problem der Solidarität bei der Finanzierung, Wiederherstellung und Entwaffnung der Nazibanden.

Was konnte Russland anbieten? Putin ermöglicht dem Gegenspieler stets zu entweichen, sein Gesicht zu wahren.Demzufolge lagen die russischen Vorschläge in Putins Thesen von Februar/März. Die Ukraine erhalten als öffentlicher Zögling, aber umgeformt auf föderaler bzw. faktisch Konföderationsbasis. Der Westen und Russland garantieren gemeinsam das vollständige und umfassende Neutralitätsrecht der russischen Bevölkerung gegenüber unter dem Schutz der Verfassung auch für die Veränderungen einschliesslich der Einführung der beiden Amtssprachen.

Das Problem bezüglich der Krim ist gelöst. Der ukrainische Staat ist bereits ohne sie. Russland und der Westen tragen gemeinsam die Kosten für die Wiederherstellung der ukrainischen Wirtschaft, auch durch das Abschreiben der alten schlechten Schulden. Sie öffnen ihre Märkte für die ukrainischen Waren, senken die Preise bei der Einfuhr von kritischen Waren einschliesslich Energie sowie auch die Bereitstellung von Finanzhilfe in Form direkter und höchst grosszügiger Kredite.

Im Klartext wäre dies lediglich eine sanfte Form des Transfers der Ukraine in die russische Einflußsphäre. Aber die USA und die EU könnten ihr Gesicht wahren, sich auf die Tatsache konzentrieren, dass sie es schafften, den ukrainischen Staat vor dem Verlust der Souveränität zu „retten“ sowie die „Bestätigung“ des neutralen Status der Ukraine erreicht zu haben.

Seit Putin demonstrativ den Gipfel vorzeitig verlassen hat, können wir mit Sicherheit feststellen: Die USA lehnten einen Kompromiss hinsichtlich der Ukraine ab. Folglich in den nächsten wenigen Tagen bis maximal einer Woche soll der Krieg auf allen Fronten im gesamten Territorium des gefährdeten Staates beginnen. Dieser Krieg wird in zwei Formen geführt werden.

Ganz sicherlich nicht für die Miliz kamen in den Wochen des Waffenstillstands angeblich jene in der Steppe von Donezk gefundenen schweren gepanzerten Fahrzeuge und Tausende herbeiströmende Freiwillige aus den Zügen, darunter jene mit Spezialkenntnissen für den wirksamen Einsatz moderner Kampftechnik. Alle Zeugen besagen, dass die Dichtheit der Truppen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk rollt, sie in wenigen Gruppierungen konzentriert sind, welche eine ausgeprägte Angriffsformation aufweisen. Ausserdem schätzen es diese Truppen, nicht an die Front geschickt zu werden. Sie müssen dem Regime in Kiew den Todesstoss versetzen, mit dem sofort die Front zerfetzt wird. Das ist das erste Format, d.h. der Zusammenbruch der Front, gefolgt von einer schrittweisen Besetzung des Territoriums (nicht nur Neurusslands, sondern der gesamten Ukraine). Aber die Übung verläuft langsam bei erhöhter Bereitschaft der Miliz und der Regionen.

Jedoch sollte die Sache der zentralen und westlichen Regionen beim ersehnten Grad an Bereitschaft (Nerussland ist schon bereit) das zweite Format sein, – der Bürgerkrieg innerhalb des Regimes in Kiew (Jazeniuk gegen Poroschenko, Kolomoisky gegen alle, die Nazis gegen die Oligarchen, die Armee und Nationalgarde gegen die „Selbstverteidigung“ der Bauern, gegen die „Lebensmittel-Standorte“, die städtischen Enteigner von Nahrungsmitteln, usw.). Dies ist der schrecklichste Konflikt, denn er ist imstande, die Bevölkerung der Ukraine rasch um 25-30% zu dezimieren und die Hinterbliebenen darauf auszurichten, alles zu tun, nur um den Horror zu stoppen.

Es ist diese Furcht. Und Putin versuchte, ihr zuvorzukommen, indem er dem Westen unnötigerweise seitens Russland die Ukraine mit Bestandsbedingungen der Föderalisierung und der Neutralität anbot. Es ist diese Furcht, und die USA provozierten sie. Derzeit provozieren sie sie nicht, sie provozierten sie. Der Aufruhr und der Bürgerkrieg wurden in der Ukraine unvermeidlich zwei Monate vor den Parlamentswahlen, als es klar wurde, dass Turtschinow-Jazeniuk-Avakov nicht mit Poroschenko zur Wahlurne gehen würden, sondern gegen ihn. Die USA hat lange gewartet. Am Ende beginnen sich die Führungsfiguren und ihre Bluthunde, die Nazis, gegenseitig umzubringen.

Jazeniuk ist fleissig, gehorsam ist Avakov, und völlig verloren sind die Übriggebliebenen beim feuerbereiten Turtschinow. Aber ihre Handlanger auf der zweiten Rangebene haben noch Angst. Für Poroschenko steht immer noch ein Grossteil der Armee. Um es milde auszudrücken, nicht befreundet mit ihm sind die Nazi-Freiwilligenbataillone. Der Zusammenbbruch der Front ist jedoch nach dem Scheitern der australischen Verhandlungen unvermeidlich geworden, fegt diesen sicheren Anker hinweg. Darüber hinaus wird Poroschenko als Oberkommandierender die Glaubwürdigkeit auch in der Gesellschaft und in den Machtstrukturen verlieren.

Die USA bekommt ihren Wunsch erfüllt. Das ist ein blutiger Bürgerkrieg in der gesamten Ukraine mit der Liquidierung der Überbleibsel der Wirtschaft, des Staates, dem Zusammenbruch der häuslichen und kommunalen Dienstleistungen und der sozialen Dienstleistungen. Das Territorium sinkt herab in die Steinzeit innerhalb von Tagen. Die USA hoffen, dass sie Russland für immer spalten, und die Ukraine letztlich „das ukrainische Volk“ bilden würde. Ausserdem verstehen sie es so, dass Russland und die EU immer noch die normalen Lebensbedingungen für die Überlebenden wiederherstellen müssen, was die Mittel Moskaus und Brüssels verschlingen würde und Konkurrenzvorteile für Washington schafft.

Diese Kalkulationen laufen genauso fehl wie die Wünsche von Februar/März, aus dem antirussischen Rammbock der Nazis einen ukrainischen Rammbock zu machen. Die meisten Mitbeteiligten, aus denen „das ukrainische Volk“ geformt werden soll, sterben am Ende sehr bald im Bürgerkrieg. Jene „Meinungsführer“ haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten im russophoben Diskurs in der Ukraine herausgebildet. Sie sind besonders glücklich, in den Westen emigrieren zu können. Und dort leben sie ruhig ihre Tage lichtscheu ab. Die Meisten werden sterben, auch weil die USA keine Zeugen ihrer eigenen Verbrechen braucht.Selbst jener Teil des Volkes, der noch immer den Morgen damit beginnt, Richtung Moskau auszuspucken und sich Richtung Westen zu verbeugen, wird nach einem kurzen aber effektiven Blutbad unter pro-westlichen Losungen und, weitaus wichtiger, nach dem westlichen Rückzug aus der Schicksalsentscheidung Ukraine (dies wird bald selbst für den euphorischsten Maidanerbanderaner-Abschaum offenkundig werden) den Westen für seinen Verrat hassen (relevante Artikel und Blogs der ausgeprägtesten Euro-Integratoren sind schon in den ukrainischen Massenmedien erschienen).

Der Rest der Bevölkerung der Ukraine wird auf die Truppen treffen (trotz Neurussland, trotz Russland), so wie die Deutschen 1945 auf die Rote Armee trafen – sich in der Reihe an der Feldküche anstellen und der Eintopf absorbiert die neue Ideologie. Vergesst nicht, dass die Ukraine auf eine totalitäre Gesellschaft gegründet war. Und die totalitäre Propaganda hat ein Merkmal – genug um die Zielrichtung zu ändern, und das Volk beginnt zu lieben, was es gestern verfluchte.

Erinnert sei daran, dass die Ukraine die loyalste Sowjetrepublik war (RSFSR mal gerade loyal). Und an einem Punkt, nach der Unabhängigkeit, wurde die grosse Mehrheit der Mitglieder der KPDSU (einschliesslich Kutschma, Krawtschuk, Juschtschenko) plötzlich zu Patrioten der Ukraine und beinahe antikommunistischen Vorkämpfern. Und die Haltung des Volkes änderte sich rasch. Gestern noch bewusste Erbauer des Kommunismus,  war man heute nichts weiter als bewusste Träger ukrainischer Ideen. Auch die russischen Juden und sogar die Tadschiken – eher Saison-Ukrainer als die allerreinsten Ukrainer.

Folglich bedeutet die Ablehnung der USA, hinsichtlich der Ukraine auf dem G20-Gipfel in Australien zu einem Kompromiss zu kommen, einen in Kürze erfolgenden blutigen Alptraum für das Volk des ehemaligen Staates, welches den Anschluss des Territoriums an Russland konkret verfolgt.

Die Wahrnehmung erhält sich aufrecht, dass die Souveränität vollständig und für immer verschwindet. Prinzipiell macht es nicht mal Sinn, das Territorium an der Grenze der EU-Länder (Polen, Rumänien, Ungarn) zu teilen. Gibt man Bandera-Galizien an Polen, kann dies jetzt nur eine subtile Revanche sein. Entschuldigung für das Territorium. Aber Bandera können sie in Polen somit ausquetschen.
Aus objektiven Gründen wird die Miliz sich hoffentlich langsam nach Westen bewegen. Und jederman wird die Zeit haben, zur EU zu rennen und dort mit seiner privaten Fähigkeit reinzukommen.

Generell, je kürzer die Liquidierungsperiode werden wird, um so mehr Leben können erhalten werden. Aber dass die Zahl an Toten schon 30 Millionen übersteigen sollte, so wird sie sich auf Hunderttausende belaufen, was beinahe unvermeidlich ist. Genau so unvermeidlich sind auch die 1 oder 2 oder 3 Millionen Emigranten nach Europa. Und dies ist noch der beste Fall. Im schlimmsten Fall könnte die Ukraine bis zu einem Viertel ihrer Vorkriegsbevölkerung verlieren. (Und nicht alle davon werden verlorene Emigranten sein.)

Für was soll da alles bezahlt worden sein und werden? Für die Dummheit, die Unreife, die Cookies von Nuland, die Briefumschläge aus der US-Botschaft, und die Mittel für die Reisen, für die vielen Jahre der Verlogenheit, für die Erbärmlichkeit der politischen Elite und die Unfähigkeit des Volkes, eine andere Elite einzusetzen, – all dies wird mit Blut bezahlt und mit mehr Blut bezahlt werden. Die USA haben so entschieden. Das Projekt Ukraine ist fertig und geschlossen.

Rostislaw Ishtschenko

Quelle: http://novorossia.su/ru/node/9633

Weissrussland bewertet die Situation offenbar ebenso besorgniserregend wie der vorstehend zitierte Autor:

LUKASCHENKO: TROTZ WAHL VERSCHLECHTERT SICH DIE LAGE IN DER UKRAINE

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Donezk, 18. November 2014   13:30 Uhr, Novorossia.su-   Der Präsident von Weissrussland, Alexander Lukaschenko, traf sich heute in Minsk mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow und äusserte, dass die Lage in der Ukraine sich weiterhin trotz der Wahlen verschlechtert. Dies meldet Ria Novosti.

Er merkte an, dass Weissrussland nicht mit den Handlungen des Westens an den Grenzen von Weissrussland einverstanden sein kann. Und er schlug vor, eine gemeinsame Position mit Russland zu entwickeln.

Lukaschenko bat Sergej Lawrow, Worte der Unterstützung an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu übermitteln.

Quelle: http://novorossia.su/ru/node/9631

Wer jetzt noch immer meint, Friedensaktivisten ausgrenzen und beleidigen zu müssen, weil

  • wer von Frieden spricht, sich für Frieden engagiert, gedanklich „in einer abstrakten Welt“ leben,  „eine abstrakt pazifistische Position“ einnehmen würde,
  • Friedensaktivisten als abstrakte Spinner, bürgerliche Friedensfreunde, Friedensprediger, Neurechte oder gar Nazis seien,
  • Frieden auf kapitalistischer Grundlage  nur die Vorbereitung des nächsten Krieges bedeutet,
  • man dann plötzlich nicht nur  in einer Front mit dem kapitalistischen Interessen der russischen Bourgeoisie landet, die ein materielles Interesse an den Industrieregionen der Ostukraine haben, sondern auch in einer Front mit rechtsgerichteten Kräften in Westeuropa, wie z.B. Le Pen vom französischen Front National oder den deutschen Querfrontlern um Elsässer,
  • gemeinsame Aktionen für den Frieden nur den Rechten und Nazis nützen,

dem ist nicht zu helfen, den darf man nicht mehr ernst nehmen.

„Sage keiner:
Erst müssen wir darüber sprechen,
was für ein Friede es sein soll.
Sage jeder: Erst soll es Friede sein.
Dulden wir keine Ausflucht,
scheuen wir nicht den Vorwurf, primitiv zu sein.
Seien wir einfach für den Frieden!
Diffamieren wir alle Regierungen,
die den Krieg nicht diffamieren!“
Bertold Brecht

Die Kriegsgefahr ist offenbar noch größer als vorstehend skizziert: siehe http://friedenfuersyrien.wordpress.com/2014/11/19/weltkriegsgefahr-auch-aus-chinesischer-sicht/

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7 Kommentare

  1. Ein Friedenskämpfer sagt:

    Gefunden auf http://kommunisten-online.de/putin-hat-doch-wahrlich-was-dagegen-dass-in-der-ukraine-die-faschisten-russischstammige-ukraine-meucheln-der-findet-es-eine-zumutung-dass-im-kosovo-land-annektiert-wurde-aber-der-anschluss-der-kri/

    „„Die Ukraine-Krise ist wahrlich keineswegs allein eine regionale Angelegenheit. Nein, an diesem Beispiel sehen wir: Sie betrifft uns alle.” (O-Ton Dame Merkel)

    Und „Bild“ meint, die Welt feiere unsere Kanzlerin:

    „Die Welt muss genau hinsehen, was in der Ukraine passiert. Sonst könnte es zum Flächenbrand kommen. Weltweit.“, schreibt „Blöd“

    Es ist lange her, dass die Welt ein deutsches Oberhaupt feierte. Da war doch ein Wilhelm Nummer zwei, der am deutschen Wesen die Welt genesen ließ und ein Gröfaz, der das dann nochmals versuchte. Beide Versuche misslangen, aber die Dame Merkel schafft es jetzt – klar.“

    Am besten den ganzen Beitrag lesen auf http://kommunisten-online.de/putin-hat-doch-wahrlich-was-dagegen-dass-in-der-ukraine-die-faschisten-russischstammige-ukraine-meucheln-der-findet-es-eine-zumutung-dass-im-kosovo-land-annektiert-wurde-aber-der-anschluss-der-kri/

  2. Kain Frosch sagt:

    Totaler Krieg

    Poroschenko in BILD vom 16. November 2014:

    „Auf die Frage von BILD, ob er Angst vor einem Krieg mit Russland habe, sagte Poroschenko: „Ich habe keine Angst vor einem Krieg mit russischen Truppen und wir haben uns auf das Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet. Unsere Armee ist in einem wesentlich besseren Zustand als vor noch vor fünf Monaten und wir haben die Unterstützung aus der ganzen Welt. Unsere Soldaten zeigen, dass sie unser Land vereidigen können. Wir wollen nichts mehr als Frieden, aber wir müssen uns leider derzeit auch mit den schlimmsten Szenarien befassen.““

    Das ist die Sprache der Nazis. Göbbels fragte noch der Form halber: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“. Poroschenke fragt nicht mehr, er ist auf ihn „vorbereitet“ und sagt nicht von ungefähr, „wir haben die Unterstützung aus der ganzen Welt.“

    Menschen, merkt Ihr noch immer nischt?!

  3. Ein linker Whistleblower sagt:

    „Der Faschismus an der Macht, das ist die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen und am meisten imperialistischen Kreise des Finanzkapitals.“ (Georgi Dimitroff, 1935)

    HISTORISCHE WURZELN DES UKRAINISCHEN FASCHISMUS

    von Diego Peñalver (Sekretär für Jugendpolitik im ZK der KP Venezuelas)

    uebersetzt von Jens-Torsten Bohlke

    Caracas, 13. November 2014, Sonderteil von Tribuna Popular (TP).- Die Hauptfigur des ukrainischen Faschismus ist Stepan Bandera (1909-1959). Seine faschistische Organisation war die Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN), gegründet 1929, deren bewaffneter Arm die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) war, welche 1942 gegründet wurde. Beide Organisationen wurden von Bandera geführt.

    Diese faschistischen Organisationen kollaborierten aktiv mit Hitlerdeutschland seit dessen Überfall auf die UDSSR im Juni 1941 bis zum Ende des 2. Weltkriegs, und zwar sowohl beim Völkermord in den Judenpogromen wie bei den Massakern an gegen die Millionen Opfer fordernde faschistische Okkupation kämpfenden Zivilpersonen, Partisanen und Angehörigen der Roten Armee.

    Am Ende wurde das faschistische Nazideutschland von der ruhmreichen Roten Armee mit Genossen Josef W. Stalin an der Spitze im Mai 1945 zerschlagen, und die Organisationen OUN/UPA wurden erheblich geschwächt bis zu ihrem Verschwinden Ende der 50er Jahre, obwohl sie eine uneingeschränkte Unterstützung von den US- und britischen Geheimdiensten erhielten.

    Wiederaufleben von Stepan Bandera

    Mit dem Sieg der Konterrevolution in der UDSSR erklärte die an Bevölkerung und Wirtschaftspotential zweitstärkste Sowjetrepublik Ukraine ihre Unabhängigkeit.

    Inspiriert durch die OUN/UPA begannen fanatische nazi-faschistische Gruppen erneut zu entstehen. Sie bildeten die National-Soziale Partei der Ukraine, welche ab 2004 ihren Namen in Svoboda („Freiheitspartei“) aendern sollte. So bildeten sich auch der „Rechte Sektor“ und andere nationalistisch-konservative Parteien wie Batkivshtschina („Vaterlandspartei“), die eine wichtige Rolle beim Staatsstreich und Sturz der Regierung von Viktor Janukowitsch im Februar dieses Jahres spielten, welche die Assoziation der Ukraine mit der Europäischen Union ablehnte.

    Bei den gewalttätigen Protesten, die dem Staatsstreich vorausgingen und als „Euromaidan“ bekannt geworden sind, fanden Einsätze „unter falscher Flagge“ statt, bei welchen sich die von den Faschisten (wahrschienlich in Komplizenschaft mit den anderen Kräften der konservativen Opposition) rekrutierten Heckenschützen mit ihrem Vorgehen hervortaten, was zu beinahe 100 getöteten Protestteilnehmern führte. Das sind alte faschistische Taktiken, die uns an den Reichstagsbrand erinnern, welchen die Nazis damals inszenierten, um die Unterdrückung der Kommunisten einzuleiten.

    Der antifaschistische Widerstand

    Kaum war der Putsch erfolgt, übernahmen vor allem Batkivshtschina, Svoboda und der „Rechte Sektor“ bis zu den Wahlen am 25. Mai mit dem Wahlsieger, dem Oligarchen Petro Poroschenko, die politische Macht. Er entfesselte mit Einsatz der Streitkräfte sowie paramilitärischer Bataillone aus aktiven Mitgliedern der grössten faschistischen Organisationen einen grausamen Völkermord an den russischsprechenden Bevölkerungsteilen im Osten der Ukraine.

    Dieses Vorgehen führte zum Tod von über 4000 Menschen, mehrheitlich unschuldigen Zivilpersonen, sowie einer Hetzjagd auf alles, was „Kommunismus“ bedeuten kann, wie dem Zerstören von Lenin-Denkmälern und dem Angriff auf aktive Kommunisten, so als ob dadurch ihre Ideen ausgelöscht werden könnten.

    Die Bevölkerungsteile im Osten der Ukraine haben sich in Volksmilizen, antifaschistischen Brigaden und Partisaneneinheiten organisiert. Viele dieser Gruppen setzen sich aus ukrainischen und russischen Kommunisten zusammen. Darüber hinaus wurden dort internationalistische Brigaden gebildet, welche aus der ganzen Welt Zustrom haben und schwere und heldenhafte Kampfhandlungen ausführten, in welchen sie jeden Zentimeter ihrer Städte, Ortschaften und Dörfer verteidigten.

    Wir venezolanischen Kommunisten haben volles Vertrauen darin, dass dieses würdige Volk im Kampf gegen den Faschismus den Sieg erringen wird.

    Quelle:

    http://prensapcv.wordpress.com/2014/11/13/raices-historicas-del-fascismo-ucraniano/#more-7961

  4. Ein linker Whistleblower sagt:

    Ein Leserbrief in der Ostsee-Zeitung:

    Merkel warnt vor Flächenbrand in Ukraine-Krise

    Haltet den Dieb

    Wilfried Schubert aus Güstrow
    18.11.2014 18:39 Uhr

    Güstrow. Wenn Angela Merkel die Schrecken zweier Weltkriege anführt, verschweigt sie, dass beide von Deutschland ausgingen. Der Zweite forderte von den Völkern der Sowjetunion 27 Millionen Opfer. Das sogenannte Ende des Kalten Krieges wurde nicht genutzt die NATO aufzulösen, sondern zu erweitern. Eine große Friedenschance somit vertan.

    Russland bedroht angeblich den Frieden. Nicht Russland hat weltweit 1000 Militärbasen (besonders um Russland und China), überprüft Kernwaffen in Polen und verlegt Kernwaffenträger nach England, sondern die USA und die NATO.

    Der Militärhaushalt der westlichen Allianz beträgt unvorstellbare 1,02 Billionen US-Dollar. Hinzu kommen noch im US-Haushalt verdeckte 250 Milliarden. Russland bedroht, so die westliche Lesart mit 87,7 Milliarden US-Dollar den Weltfrieden. Die diplomatischen Aktivitäten der NATO dienen der Täuschung ihrer wahren Ziele. Russland soll in die Knie gehen. Eine sehr gefährliche Illusion.

  5. ghp sagt:

    Ein Leserbrief in der Ostsee-Zeitung vom 22.11.2014:

    Gezielte Desinformation?

    Benno Thiel aus Rostock
    22.11.2014 15:06 Uhr

    Rostock. Verstehe, wenn von der Presse Bundeswehrsoldaten in Zivil als OSZE Beobachter ausgegeben werden, die OSZE aber von denen nichts weiß, Blackwater-Söldner in der Ukraine verschwiegen werden, US-Zahlungen über 5 Mrd. Dollar zur Destabilisierung der Ukraine unter den Tisch fallen, ein ungeklärter Flugzeugabschuss sofort ohne den geringsten Beweis den Separatisten zugeordnet wird, die Herkunft der Scharfschützen auf dem Maidan verschleiert wird, die Aufklärung des Brandanschlages mit über 40 Toten eingestellt wird, Interviews mit Ostrussen wissentlich falsch übersetzt wiedergegeben werden, sogenannte Beweise aus Facebook oder youtube stammen, usw. ist dies selbstverständlich keine Desinformation! Die vorgefertigte Übernahme von Artikeln der US-Regierung dient selbstverständlich der unbeeinflussten Information der deutschen militärischen Hilfsdienstleister.

  6. ghp sagt:

    Leserbrief in der Ostsee-Zeitung (OZ) vom 22.11.2014:

    Caffier: „Ohne Russland hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben.“

    Geht doch
    Albrecht Schneider aus Rostock
    22.11.2014 09:58 Uhr

    Rostock. Langsam scheinen wohl die Politiker zu verstehen, dass es nur ein Leben mit Russland und nicht ohne gibt. Das sollten sich auch mal die Alteherrenriege der Eurokraten und Nato-Opas hinter die Ohren schreiben. Auch Frau Merkel und der Wanderprediger Gauck sollten das endlich begreifen.

    Lb in der OZ vom 21.11.2014:

    Hochfrequenzhandel… ahso?

    Peter Sattler aus Ribnitz-Damgarten
    21.11.2014 17:02 Uhr

    Ribnitz-Damgarten. Da fiel der Apfel nicht weit vom Stamm, oder? Wer in der Politik nicht mehr landen kann, geht in die Wirtschaft, in die Finanzwirtschaft. Ich konnte wohl nicht richtig googeln, dann wäre mir das sofort aufgefallen, warum sich Herr Gomolka so in Sachen Putin echauffiert. Wenn ich auf den Hochglanzsites solcher seltsamen Konstrukte gucke und erst einmal alles auf good old english lesen darf, dann schrillen bei mir mehr als nur die Alarmglocken. DAS alleine sagt mir schon alles.

    Es geht ums liebe Geld, es geht um Softwarelösungen, um den internationalen Handel mit Wertpapieren zu „automatisieren“ Deswegen also dieses etwas gestrige Denken über Staaten, die sich nicht gerne vor den Karren der internationalen Mafia spannen lassen. Bei Jelzin mag dies noch leicht machbar gewesen sein, aber Putin hat wohl den Sinn dieses anrüchigen Bratens schnell verstanden und den Strukturen den Geldhahn abgedreht, bevor diese Gelder auf Nimmerwiedersehen in Richtung USA verschwanden.

    Tja, Russland ist eben kein Drittweltland, welches man leicht mit billigen Glasperlen abspeisen kann, oder? Spielt vielleicht auch diese Grand Dame Timoschenko da eine Rolle? Oder die eingekerkerten Oligarchen der einst privaten Erdölfirmen in Russland? Hat der russische Fiskus nichts vom Profit dieser Firmen gesehen und sich somit den Zorn des Zaren zugezogen?

    Werft mal einen saftigen Braten in die pralle Sommersonne und wartet kurz ab. Und dann staunt mal, wie schnell sich dort eine Menge schwarzer Fliegen tummelt. Und es werden immer mehr, je deftiger dieser Braten duftet. Das sind für mich die Strukturen der internationalen Finanzmafia, kurz und knapp: Die lieben Bankster und deren Helfershelfer, Mitläufer und Kulaken. Vielleicht sollte ich noch tiefer graben, um so flockige Dinge wie z.B. CBS zu ergründen. Abkassieren, kupttwirtschaften und wieder der öffentlichen Hand zuschanzen. Auf eine neue Runde.

    Kein Wunder, dass Putin sich keine Freunde in dieser Branche geschaffen hat. Und dass es Leute geben muss, deren ganzes Denken und Handeln nur noch Dollarsymbole generiert. Was Wunder, dass sogar der bildungsferne Präkarier mit seinem Hartz-IV-Almosen solche Kungeleien schnell durchschaut. Letzterer ist der realen Wahrheit weitaus näher als alle Hochglanzkarrieristen und Wahrheitsapostel zusammen.

    Herr Gomolka: Mir ist der deutsche Stammtisch inmitten des ganzen Elendssystems Hartz-IV weitaus sympathischer als die miefenden Tempel der neuen Kreuzritter. Wenn Sie mir erzählen wollen, wie ich Putin zu verstehen habe, sind Sie an der falschen Adresse. Kommen Sie mal nach MeckPomm und erleben Sie die Realitäten. Vielleicht hilft Ihnen diese Radikalkur zu neuen Einsichten in Sachen Realität. Und dann arbeiten Sie wie ich auch für 1,10 Euro pro Stunde in einem Knochenjob als Möbelpacker. Das ist mir sehr viel mehr Wert als alle Ihre Ideale und Idole. Es ist gute alte und ehrliche Handarbeit.

    an gleicher Stelle gefunden:

    Schön getrollt

    Richtig erkannt!
    Beno Thiel aus Rostock
    21.11.2014 14:26 Uhr

    Rostock. Die Berichterstattung über Russland in den deutschen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern ist keine, die den Eindruck erweckt, als sei sie aus den unabhängigen Recherchen und den freien Gewissensentscheidungen vieler einzelner Redakteure hervorgegangen. Denn wie sollte es sonst möglich sein, dass immer dieselben Argumentationsketten verwendet werden und dieselben Sprachregelungen und Begrifflichkeiten in den verschiedensten Beiträgen ganz unterschiedlicher Medien auftauchen.

    In den letzten Tagen war beispielsweise die Sprachregelung zu beobachten, Putin und die islamistische Terrororganisation IS in einem Satz zu erwähnen, so als ob es sich dabei um vergleichbare Phänomene handeln würde. Wenn mancher sich die Mühe machen würde, die Liste der US-gesteuerten Journalisten in Deutschland anzusehen, würde er von freier Berichterstattung nichts mehr von sich geben. Da braucht man sich nicht wundern, wenn den Medien die Konsumenten weglaufen.

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