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„Feldzug gegen Kiew“ und Überläufer im Donbass

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Ultimatum an Poroschenko: „Rechter Sektor“ droht Kiew mit Feldzug

Rekruten des Freiwilligen-Bataillons "Asow" in Kiew

Die ukrainische Nationalistenorganisation „Rechter Sektor“, die die Regierungsarmee bei den Gefechten gegen Regimegegner im Osten des Landes bislang unterstützt, hat der Führung in Kiew mit einer bewaffneten Offensive gedroht, wenn diese ihre Forderungen nicht erfüllen sollte.

In einer am Samstagabend veröffentlichten Erklärung forderte der „Rechte Sektor“ Präsident Pjotr Poroschenko ultimativ auf, binnen 48 Stunden alle festgenommenen Mitglieder der Bewegung freizulassen und die Ermittlungen gegen sie einzustellen. Auch sollten die Behörden die „rechtswidrig beschlagnahmten Waffen“ zurückgeben sowie alle „anti-ukrainischen Kräfte“ aus dem Innenministerium entlassen. „Wenn unsere Forderungen binnen 48 Stunden nicht erfüllt werden, werden wir gezwungen sein, unsere Kampfverbände von der Front abzuziehen, Reservistenbataillone zu mobilisieren und einen Feldzug auf Kiew zu beginnen.“

Der „Rechte Sektor“ hatte zu Jahresbeginn an den Krawallen auf dem Kiewer Protestplatz Maidan teilgenommen. Nach dem Februar-Umsturz kämpfen seine Schläger auf der Seite der Regierungsarmee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine. In der vergangenen Woche hat die Kiewer Polizei nach eigenen Angaben 35 mutmaßliche Maidan-Aktivisten wegen bewaffnetem Überfall auf ein Restaurant in der ukrainischen Hauptstadt festgenommen.


Sachartschenko, Premierminister der Volksrepublik Donezk, erklärt
„WIR HABEN GENUG ERBEUTETE BEWAFFNUNG FÜR UNSEREN SIEG“
übersetzt von Jens-Torsten Bohlke
Donezk, 16. August 2014. LiveNews.ru–   Laut Alexander Sachartschenko  laufen immer mehr ukrainische Truppenangehörige zur Volksmiliz im Donbass über. Die Volksarmee der Volksrepublik Donezk nahm nach seinen Worten mehr Angehörige der ukrainischen Armee gefangen, als sie als Überläufer im verfügbaren Zeitraum überhaupt aufnehmen konnte.
„Die Ukrainer führten sich auf, als ob wir nicht genug Zeit für das Rekrutieren hätten und deswegen ihren Truppenbestand einbringen wollten. Aber wenn Menschen kampfbereit sein wollen, zählt erst einmal, warum die Kampfmoral ihrer Genossen nicht gestiegen ist. Zweitens zählt, dass wir Freiwillige aus etlichen Ländern haben: Viele Türken, Serben, Italiener, Deutsche haben wir. Es gibt Einwanderer aus Russland unter uns.“ Aber das sind ethnische Ukrainer, we Sachartschenko im LifeInterview erklärte.
Laut dem Premierminister gibt es in den sich zur Unabhängkeit erklärenden Republiken keine Einheiten in einer Truppenstärke von 1000 Angehörigen und mehr, aber es gibt zahlreiche Unterstützer, die gegen die ukrainischen Bataillone zu jedem Kampfeinsatz bereit sind.
„Es gibt auch jene Überläufer aus den Resten ukrainischer Soldaten, einschliesslich von Offizieren. Und unter ihnen sind sehr interessante Spezialisten, die weder ukrainisch noch russisch sprechen, starke Kerle, gut ausgebildet, militärisch sehr geeignet“, erklärte der Premierminister der Volksrepublik Donezk.
Er sagte auch, dass die vom Oligarchen Kolomojskij geführten Sodaten der faschistischen Nationalgarde den Hilfsgüterkonvoi aus Russland für Donezk und Lugansk vernichten wollen. Aber sie wurden ausser Gefecht gesetzt, niedergekämpft. Laut ihm braucht das Volk dringend Medikamente, Nahrung und Kleidung.
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