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Reichstagsbrand, Gleiwitz, Irak-Anschuldigungen der USA…

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… vielleicht sogar Nine-Eleven und manch anderes sonderbares Ereignis – sie dienten alle „nur“ dem Einstieg in  unvorstellbare Schweinereien.

Jetzt also MH 17.

„Die Tragödie des Fluges MH17 wäre nicht geschehen, »hätte man die Kampfhandlungen im Osten der Ukraine nicht am 28. Juni wieder aufgenommen«. Was ist falsch an dieser Feststellung, für die Russlands Präsident Wladimir Putin von westlichen Politikern und Medien so heftig angegriffen wurde? …

Dass der Tod von 298 Unbeteiligten, wenn nicht die bewusst in Kauf genommene Folge einer verbrecherischen Provokation, so doch ein »Kollateralschaden« des Bürgerkriegs in der Ukraine ist, wird niemand ernsthaft bestreiten können. Und dieser Krieg hat viele Verantwortliche – auch russische, aber ebenso ukrainische. Und den rechten Scharfmachern in Kiew standen US-amerikanische und NATO-Größen stets mit »kämpferischem Rat«, Geld und Waffen zur Seite.

Das Ende der Waffenruhe und die Absage an Verhandlungen mit den Separatisten wurde auch damit begründet, dass man in der Ukraine keinen »eingefrorenen Konflikt« wie um die Dnjestr-Republik oder um Berg-Karabach, oder auch den 40-jährigen auf Zypern dulden wolle. Mit anderen Worten: Was zählen Menschenleben, wenn es um die Staatsräson geht? Eigentlich aber um geopolitische und wirtschaftliche Interessen…“ http://www.neues-deutschland.de/artikel/940028.schuld-und-mitschuld.html

Schon am 21.7. schrieb René Heilig in nd unter der Überschrift „Ein Flugzeug und viele Fragen“ viel Nachdenkliches auf:

„Noch gibt es nur die Behauptung, dass eine solche Rakete die Absturzursache war. Seltsam wenig in Betracht gezogen wird die Möglichkeit, dass der Sprengsatz, der die Maschine zerlegte, an Bord gewesen ist. Der Theorie folgend, könnte der Unfallort ebenso zufällig sein, wie geplant. Der Ort der Explosion ließe sich mit Hilfe eines GPS-gesteuerten Zünders relativ exakt bestimmen, zumal die Route von Flug MH 017 – so wie die Hunderter anderer ziviler Linienflüge über die Ukraine – Tag für Tag dieselbe war. Der Zustand und die Lage der Rumpfteile, auch Gepäckstücke und sogar die Körper der Opfer ließen eine exakte Bestimmung zu, woher die Explosion kam, welcher Sprengstoff verwendet wurde, ob es sich um eine Bombe oder eine Rakete gehandelt hat. Doch dazu müsste man Experten an nicht-manipulierte Funde heranlassen.

Warum machen viele zivile Airlines erst nach dem Unfall einen Bogen um das Rebellengebiet? Warum hatte Kiew nicht schon längst den Luftraum über dem Kriegsgebiet gesperrt? Man habe es für ausreichend empfunden, dies bis zu einer Höhe von 10 000 Fuß (knapp 3050 Meter) zu veranlassen, heißt es. Man hatte angeblich geglaubt, die Aufständischen verfügten nur über Ein-Mann-Raketen, die Flugzeuge und Hubschrauber nur bis knapp 3000 Meter gefährden können. Diese Aussage ist mehrfach unsinnig. Erstens wusste man spätestens seit dem Abschuss eines An 26-Transporters der ukrainischen Luftwaffe am 14. Juli, dass die Rebellen über weitreichende Systeme verfügen. Die Antonow flog in 6500 Metern Höhe. Zweitens: Wenn der Kiewer Armeeführung schon entgangen sein sollte, dass eine ihrer Flugabwehrstellungen – die Regimentsbezeichnung soll 1402 lauten – bereits im Juni von den Rebellen erobert worden ist, so hätte der ansonsten rührige Geheimdienst wenigsten die Meldung von ITAR-Tass registrieren können – die russische Nachrichtenagentur hatte am 29. Juni darüber berichtet, dass die Aufständischen damit über »Buk«-Systeme verfügen. Trotzdem wurde der Luftraum über dem umkämpften Gebiet nicht gesperrt.

Grundsätzlich ist es möglich, dass man rein mathematisch den Startort der Rakete ermittelt. Die Ausgangsdaten sind bekannt. Es steht fest, welchen Kurs Flug MH 017 gesteuert hat, in welcher Höhe die Maschine flog, wann sie von den Radarschirmen verschwand. Experten können Modelle erstellen, in welchem Umkreis die Raketenstellung gewesen sein muss – so die Abschusstheorie stimmt. Noch hilfreicher wären militärische Radaraufzeichnungen von ukrainischer und russischer Seite. Oder von Frühwarnflugzeugen der NATO. War kein AWACS in den Nachbarstaaten am Himmel? Und Russland hatte auch kein fliegendes Radar an der Grenze im Einsatz?

… Die USA sind sich sicher, dass eine »Buk« Ursache der Katastrophe ist… Warum liegen die Belege dafür noch immer nicht auf dem Tisch? Gibt es keine Radarsatellitenbilder, optische Aufklärungsbilder? Das Wetter am Unglücksort und in der Unglückszeit ließe sogar Spektralanalysen zu, mit deren Hilfe der Raketentreibstoff und so auch das mutmaßlich verwendete System bestimmt werden könnten…“

Es lohnt, den ganzen Artikel zu lesen!

Drei Tage später nennt Heilig weitere Aspekte:

„Die russischen Generale vermeiden eindeutige Schuldzuweisungen, fragten aber nachdrücklich, was ein ukrainisches Erdkampfflugzeug von Typ Su 25 nahe der Boeing zu suchen hatte. Kiews Luftwaffe bestreitet die Anwesenheit einer ihrer Maschinen. Eine falsche Fährte?

Der Jet, der – wenn überhaupt – nur mit Mühe die Flughöhe von rund 10 000 Metern erreicht, kann R-60-Raketen tragen. Er wäre auch – laut russischer Darstellung – dicht genug an MH17 dran gewesen, um sie einzusetzen. Er muss von einer Bodenleitstelle an das »Ziel« herangeführt worden sein, denn die Suchoj verfügt über kein entsprechendes Bordradar. Hat keiner den Funkverkehr mitgeschnitten? Beim Abschuss einer koreanischen Passagiermaschine über Sachalin im Jahr 1983 präsentierten die USA den gesamten Dialog zwischen dem Passagier-Jumbo und der angreifenden Su 15 der sowjetischen Luftabwehr…

… Stimmt die R-60-Annahme dennoch, ließe sich das an den Boeing-Trümmern belegen. Die Experten würden Spuren von abgereichertem Uran des R-60-Sprengkopfes finden. Das Material ist bei keiner Boden-Luft-Rakete im Einsatz.

Kiew könnte einiges zur Aufklärung der Katastrophe beitragen. Statt Hassreden gegen Putin zu halten …, sollte die ukrainische Regierung die eigenen primären und sekundären Radaraufzeichnungen sowie den Dialog zwischen der Cockpit-Crew und den Fluglotsen veröffentlichen. Man könnte sie mit den Daten der Black Box vergleichen, die gerade unweit von London ausgewertet wird.“

Noch viel lesens- und bedenkenswerter ist ein nd-Artikel von Oberst a. D. Bernd Biedermann (Jahrgang 1942, er war Fla-Raketenoffizier, fünf Jahre im Diensthabenden System, mehrmals zum Schießen in der Sowjetunion. Er unterrichtete an der Militärakademie in der Fachrichtung Fla-Raketentruppen, war Fachlehrer für Schießlehre und danach bei der Aufklärung der NVA. Am 3. Oktober 1990 wurde Biedermann als Oberst in die Bundeswehr übernommen). Er kommt auf Grund seiner eigenen, umfangreichen Erfahrungen zu dem Schluss, es

„ist ein Abschuss der Boeing 777 Flug MH 17 durch eine bodenständige Flugabwehrrakete mit hoher Wahrscheinlichkeit als Absturzursache auszuschließen. Diese Einschätzung ist trotz des unglaublichen Medienrummels möglich, wenn man sich an fachlich fundierte Erkenntnisse und Erfahrungen hält.

Es ist eine gesicherte Erfahrung, dass Flugzeuge, die sich in Höhen unter 20 000 Metern bewegen, sofort in Brand geraten, wenn sie von den Splittern einer Flugabwehrrakete getroffen werden. Das konnten die Angehörigen der Fla-Raketentruppen der NVA bei den jährlichen Gefechtsschießen in der Sowjetunion immer wieder beobachten. Nicht nur auf den Bildschirmen der Raketenleitstationen, sondern auch mit bloßem Auge war zu sehen, dass die von Fla-Raketen getroffenen Ziele alle in Flammen aufgingen und dann brennend zur Erde fielen. Ausgelöst wurden die Brände von der großen Reibungshitze, die die Splitter beim Durchschlagen des Flugkörpers erzeugen. Ein einziger der Splitter enthält die gleiche kinetische Energie wie ein 40 Tonnen schwerer Güterwagen, der mit 60 km/h auf einen Prellbock läuft…

… Das Resultat aller Geschwindigkeiten (V ges) liegt im Bereich der 20 bis 30-fachen Schallgeschwindigkeit. Um den Wert für die Beschleunigung zu erhalten, ist diese Geschwindigkeit noch ins Quadrat zu setzen. Daraus ergibt sich die extrem hohe Energie eines einzelnen Splitters.

Wenn ein Splitter mit dieser Energie die Konstruktion eines Flugzeugs durchschlägt, entfacht die dabei entstehende Reibungshitze alle brennbaren Materialien wie Treibstoff, Anstrich- und Kunststoffe ja sogar Leichtmetalle. Die Verzögerung zwischen dem Treffer und dem Brand liegt im Bereich von wenigen Sekunden…

…Das Flugzeug flog in einer Höhe von etwa 10 000 Meter, als es abstürzte. Wäre es dort von einer Fla-Rakete getroffen worden, hätte es sofort Feuer gefangen.

Auf den Videoaufnahmen vom Absturz war zu erkennen, dass große Wrackteile der Boeing 777 vom Himmel fielen und erst nach dem Aufschlag auf dem Boden vereinzelte Brände ausbrachen…

… ein Zusammenhang zwischen dem Verschwinden einer anderen Boeing 777 Flug MH370 vor fünf Monaten und dem Absturz von MH17 [ist] nicht auszuschließen…“

Am Ende seines Beitrages stellt Biedermann die berechtigte Frage: »Qui bono?« Wem nützt es?

Die Antwort fällt eigentlich recht leicht…

Ergänzend schreibt Rainer Rupp in der „jungen Welt“ folgendes:

„Aber man mußte kein Experte sein, um zu erkennen, daß die Russen harte und jederzeit überprüfbare Fakten auf den Tisch legten. Das hat der Westen zur Untermauerung seiner wilden Beschuldigungen gegenüber Rußland und den sogenannten Prorussen nicht getan, obwohl zumindest die USA dazu in der Lage wären. So wiesen die russischen Militärs z.B. darauf hin, daß sich ein neuer US-Spionagesatellit ausgerechnet zum Zeitpunkt des Absturzes über diesem Gebiet befunden hatte. Sie forderten Washington auf, die dabei gemachten Bilder der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

Im einzelnen konnten die Russen die Machthaber in Kiew mehrfach der Lüge überführen. Diese hatten behauptet, keines ihrer Kampfflugzeug habe sich in der Nähe der Absturzstelle befunden. Hier nun wurde nachgewiesen, daß ein üblicherweise mit R-60-Luft-Luft-Raketen bewaffnete Jäger vom Typ SU-25 auf die Flughöhe der Boeing 777 geklettert war, um sich ihr kurz vor ihrem Absturz auf 3500 Meter zu nähern und in diesem Abstand bis zum Absturz verblieb. Unerklärt bleibt vorläufig auch die Tatsache, daß die ukrainischen Buk-Radarstationen ausgerechnet an diesem Tag auf Hochtouren liefen, während sie davor und danach mit ein viertel Last oder nur halber arbeiteten.

Moskau konnte mit Hilfe von detaillierten Satellitenaufnahmen den Kiewern eine weitere faustdicke Lüge nachweisen: Am Tag des Absturzes war ein Buk-Luftabwehrsystem direkt an der Front, etwa 50 Kilometer südlich der Hauptstadt des Gebietes, Donezk, im freien Feld, d.h. offensichtlich in Kampfstellung, eingesetzt. Es befand sich in Reichweite zu Flug MH-17 und zur Absturzstelle. Die Moskauer Militärs fragen: Warum gab es diese Buk-Vorwärtsverlegung, obwohl die Volksmiliz nicht über eigene Flugzeuge verfügt? Warum wurde die malaysische Maschine von der ukrainischen Luftverkehrskontrolle in Kiew ausgerechnet am Tag des Absturzes von ihrer normalen Route 40 Kilometer weiter nördlich auf die todbringende Bahn gelenkt? Warum beschlagnahmten Sturmtruppen des Kiewer »Sicherheitsministeriums« die Tonbänder mit den Gesprächsprotokollen zwischen MH-17 und der Luftverkehrskontrolle in Kiew ohne Angabe von Gründen noch am 17. Juli?..“

Abschließend ein Hinweis und eine Hintergrundinformation:

„Was viele nicht wissen und auch sehr schwierig zu googeln ist: Im Jahre 2011/2012 begeht ein offizielles malaysisches Gericht erstmalig einen historischen Sonderweg. Es verurteilt nach einem Prozess öffentlich George W. Bush, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und fünf weitere hohe Mitarbeiter in Abwesenheit als Kriegsverbrecher und wegen zahlloser Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Mit anderen Worten, man begeht „Majestätigsbeleidigung“ an ein paar mächtigsten, bestvernetzten und skrupellosesten Individuen auf diesem Erdball.“

Die Hintergrundinformation steht hier: http://www.foreignpolicyjournal.com/2012/05/12/bush-convicted-of-war-crimes-in-absentia/

Noch Fragen?

 

 

 

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